Digitale Technologien und Geschlechterungleichheit im Erwerbsleben

Digitale Technologien und Geschlechterungleichheit im Erwerbsleben (Digital Gender)

Das Forschungsprojekt Digitale Technologien und Geschlechterungleichheit im Erwerbsleben beschäftigt sich mit systematischen Unterschieden hinsichtlich (stereotypischer) Geschlechterunterschiede von (neuen) digitalen Technologien. Dafür werden digitale Technologien zunächst auf Basis der korrespondierenden Humankapitalinvestitionen sowie der (zwischen-)menschlichen Interaktivität der Technologie kategorisiert.

Das Forschungsprojekt untersucht dabei, inwiefern verschiedene digitale Technologien am Arbeitsplatz unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen haben. Insbesondere Geschlechternormen, Arbeitsstrukturen und Stereotype werden auf geschlechtsspezifische Einstellungen, Reaktionen und Konsequenzen untersucht, indem institutionelle und soziale Kontextfaktoren berücksichtigt werden.

Im Fokus stehen dabei insbesondere zwei zentrale Mechanismen: geschlechterspezifische Selbstselektion und Geschlechterdiskriminierung von Arbeitgebern nach Digitalisierungsgrad der Berufstätigkeiten.

Beteiligte Lehrstühle (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Projektteam

Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Digitalisierung der Arbeitswelten

Das Schwerpunktprogramm der DFG erforscht die gesellschaftlichen Bedingungen und Bearbeitungsformen der aktuellen Digitalisierung für die Arbeitsgesellschaft als Ganzes und die Dynamik und Wirkmacht dieser systemischen – d.h. ungleichzeitigen, wechselwirkenden und widersprüchlichen – Transformation.  Es wird davon ausgegangen, dass die Digitalisierung der Arbeitswelten sich als eine systemische Transformation vollzieht, die alle Institutionensysteme der Arbeitsgesellschaft grundlegend und nachhaltig verändert.

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